Ali Samadi Ahadi wurde am 09.02.1972 in Täbris im Iran geboren und studierte Sozialwissenschaften, Design für elektronische Medien und Visuelle Kommunikation in Hannover und Kassel. Er ist freischaffender Regisseur und Drehbuchautor. 2006 erhielt er den Deutschen Filmpreis in der Kategorie „Bester Dokumentarfilm“ für sein gemeinsam mit Oliver Stoltz geschaffenes Werk „Lost Children“ über das Schicksal von Kindersoldaten in Uganda. 2009 wurde er für die Komödie „Salami Aleikum“ mit dem Preis der deutschen Filmkritik in der Kategorie „Bestes Spielfilmdebüt“ ausgezeichnet. Für seinen Dokumentarfilm „Iran: Elections 2009“ erhielt Ali Samadi Ahadi den Grimme-Preis für Information & Kultur 2011. 2014 drehte er eine Verfilmung der Kinderbuchreihe „Petterson und Findus“.

Bei unserem Jour fixe am 09.09.2012 sprach er als Gründungsmitglied der Akademie der Künste der Welt, über die damals neugegründete Akademie, die mehr Internationalität in die Kölner Kunstszene bringen soll.