Gottfried Böhm wurde am 23. 01.1920 in Offenbach am Main geboren.  Nach dem Studium der Architektur an der Technischen Hochschule und der Bildhauerei an der Akademie in München trat er 1947 in das Architekturbüro seines Vaters Dominikus Böhm ein, das er nach dessen Tod selbständig weiterführt. Böhm baute zunächst vorwiegend in Beton. Sein bekanntester Bau ist die  Wallfahrtskirche in Neviges, die den Eindruck aufeinandergetürmter Betonfelsen vermittelt. Der bislang jüngste vollendete Bau unter Böhms Beteiligung ist das Hans Otto Theater in Potsdam. 1986 wurde er als erster deutscher Architekt mit dem angesehenen Pritzker-Preis ausgezeichnet.

Gottfried Böhm, der auch zahlreiche Kirchen geplant und umgesetzt hat, sprach bei unserem Jour fixe am 13.06.2010 mit seinem jüngsten Sohn Paul Böhm über dessen neusten Auftrag: Den Bau der Zentralmoschee in Köln.