Gregor Schneider wurde am 05.04.1969 in Rheydt geboren. 1989 bis 1992 studierte er an der Kunstakademie Düsseldorf und an der Kunstakademie Münster sowie an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. Seither ist er freischaffender Künstler. Sein Arbeitsschwerpunkt sind gebaute Räume. International bekannt wurde er mit „Totes Haus u r“ für das er 2001 den Goldenen Löwen der Biennale in Venedig erhielt. Über fünfzehn Jahre hinweg hatte er das Innere eines unscheinbaren Hauses in Mönchengladbach-Rheydt umgebaut und als verstörende und desorientierende Raum-im-Raum-Installation zugänglich gemacht. Auf Einladung von Udo Kittelmann wurden 24 Räume davon nach Venedig transportiert und im Deutschen Pavillon zum „Totes Haus u r“ aufgebaut. Seit dem Sommersemester 2016 hat Gregor Schneider als Nachfolger von Tony Cragg einen Lehrstuhl für Bildhauerei an der Kunstakademie Düsseldorf inne.

Beim Auswärts-Jour-fixe des KunstSalon im Depot 2 des Schauspiel Köln sprach er am 15.06.2014 über sein Kooperationsprojekt mit dem Schauspiel Köln: “NEUERBURGSTRASSE 21“, für das er sie Halle Kalk verwandelt hat.