Johannes Post (*1983 in Neuss) studierte von 2004–2011 an der Hochschule für bildende Künste Hamburg und schloss daran das Postgradiuiertenstudieum an der Kunsthochschule für Medien Köln bei Beate Gütschow an (2011-2015). Post zeigt die Dinge des täglichen Lebens in neuen Zusammenhängen. Reduziert zum Beispiel Fotokameras auf ihre physische Masse, indem er sie einschmilzt. Er besticht durch konzeptionelle Klarheit und subtile Ironie. Methoden der Fragmentierung dienen der Justierung, die andere Dinge zum Vorschein bringen, und es entstehen Bilder, die in der Realität nicht zu finden sind. Johannes Post erhielt bereits im Jahr 2010 den Kunstförderpreis der Stadt Neuss und im Jahr 2014 das Arbeitsstipendium der Kunststiftung NRW und den Spiridon Neven Dumont Preis. Post lebt und arbeitet in Köln und Mönchengladbach.

Johannes Post ist der erste Preisträger des KunstSalon-Fotografiepreises. Kuratorin und Mentorin des Preises 2018 ist Prof. Beate Gütschow. Stifter des Preises sind Ulla und Prof. Dr. Kurt Bartenbach.