Maria Schrader wurde am 27.09.1965 in Hannover geboren und begann ein Schauspielstudium am Max Reinhardt-Seminar in Wien, welches sie jedoch abbrach. 1982 war sie Ensemblemitglied des Staatstheaters Hannover, bevor sie ihrem Kollegen Dani Levy nach Berlin folgte.1989 gab sie ihr Filmdebüt in der Levys Komödie RobbyKallePaul, an deren Drehbuch sie ebenfalls mitarbeitete. In den folgenden Jahren arbeiteten Levy und Schrader in vielen weiteren Produktionen zusammen. Außerdem spielte Maria Schrader in einigen Filmen der Regisseurin Doris Dörrie, unter anderem in „Film Keiner liebt mich“, der Schrader mehrere Auszeichnungen einbrachte. 1999 spielte sie zuerst in Dani Levys Thriller „Meschugge“ und dann in Max Färberböcks Drama „Aimée und Jaguar“ für das sie1999 den Darstellerinnenpreis auf der Berlinale und den Bayerischen Filmpreis erhielt, sowie (zusammen mit „Meschugge“) den Deutschen Filmpreis ein. 2005 gab sie ihr Regiedebüt mit der Verfilmung des Bestsellers „Liebesleben“ von Zeruya Shalev. 2016 kam ihre zweite Regiearbeit die Stefan Zweig-Biografie „Vor der Morgenröte“ in die Kinos.

Bei unserem Jour fixe am 12.12.2007 sprach Maria Schrader über ihre erste Regiearbeit „Liebesleben“.