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Rückblick 2008/2009

27. Mai 2009 - Vorstellung des Spielplans 2009/2010
im Erfrischungsraum im Schauspielhaus

Karin Beier zog für die Mitglieder der Freunde des Schauspiel Köln im KunstSalon ein Resümee zum Ende der zweiten Spielzeit: Bei welchen (teilweise schwierigen oder gewagten) Stücken sie das Kölner Publikum mit seiner Offenheit und Begeisterung richtiggehend überrascht hat und bei welchen Stücken sie durch ablehnende Haltung enttäuscht wurde. Dazu nahmen Sie und die Chefdramaturgin Rita Thiele sich ausführlich Zeit, den Spielplan für die kommende Saison im Einzelnen vorzustellen und alle Fragen zu den neuen Stücken, zu Autoren und dem Ensemble zu beantworten.

30. April 2009 - Theaterdinner im Schauspielhaus

Nachfolgend sehen Sie Impressionen vom ersten Theaterdinner der Freunde auf der Bühne des Schauspielhauses. Mit dem Ziel Mittel für ein besonderes Projekt zugunsten des Schauspiel Köln zu sammeln - dem "Theaterautorenpreis des KunstSalon" - hatten die Gäste die Möglichkeit, das Schauspiel Köln auf ganz neue und besondere Art zu erfahren: Im persönlichen Gespräch mit dem Ensemble beim gemeinsamen Dinner und mit einem intensiven Blick hinter die Kulissen: wörtlich genommen auf der Bühne und durch das eigens für diesen Abend zusammengestellte Programm des Schauspiel Köln.    

Fotos © Sandra Then

Impressionen vom Dinner: Karin Beier und Dr. Ulrich WackerhagenGesellschaft des Theaterdinners mit Blick in den Zuschauerraum
Impressionen vom TheaterdinnerImpressionen vom Theaterdinner: Ilknur Bahadir
Impressionen vom Theaterdinner: KostümversteigerungImpressionen von der Kostümversteigerung: Laura Sundermann
Impressionen von der Kostümversteigerung: Lucia Peraza RiosImpressionen von der Kostümversteigerung: Michael Weber als AuktionatorDinner von Hase Catering KölnImpressionen von der Kostümversteigerung: Therese Dürrenberger

08. Februar 2009 - Besuch der Premiere von Karin Beier am Wiener Burgtheater

Mit dem ersten gemeinsamen Besuch außerhalb der Bühnen Köln blieben wir unserem Schauspiel dennoch treu. Gut 20 Mitglieder des Freundeskreises erlebten kulturelle und erlebnisreiche Tage in der wunderschönen Stadt Wien und besuchten als Höhepunkt die Premiere von Karin Beier an ihrer vorherigen Wirkungsstätte mit anschließender Premierenfeier. Neben gemeinsamen Treffen zum Essen und zu weiteren Theateraufführungen in den unterschiedlichen Spielstätten des Burgtheaters, entdeckten alle die Stadt ganz individuell - ihren persönlichen Interessen entsprechend. Die gemeinsame Reiselust wurde mit diesem Erlebnis definitiv entfacht.

13. Dezember 2008 - Gespräch mit dem Ensemble von Peer Gynt

Karin Beiers Inszenierung von Peer Gynt hat viele Fragen aufgeworfen, Begeisterung geweckt und Diskussionsbedarf entstehen lassen: Die „Odyssee des modernen Menschen" findet in Karin Beiers Inszenierung im Pflegeheim zwischen Sauerstoffflaschen und dementen Greisen statt.
Im Anschluss an die Aufführung besprachen wir im exklusiven Kreis und in gemütlicher Runde Details der Aufführung, Regieanweisungen, Bearbeitung des Gedichts von Ibsen und die Herangehensweise an den Stoff. Die Schauspieler und die Dramaturgin Sybille Meier mischten sich unter uns und gaben bereitwillig Auskunft.

27. November 2008 - Führung durch das Schauspielhaus 

Bei der Vorstellung der Pläne für das neue Schauspielhaus konnten wir einen Eindruck gewinnen, welch kleinen Teil des Theaterkomplexes wir als Zuschauer überhaupt nur kennen. Deshalb luden wir Sie ein zu einem wahren „Blick hinter die Kulissen":
Frank Rhode, der leitende Theaterpädagoge der Bühnen Köln, führte uns  Anschaulich und amüsant mit kleinen Anekdoten durch die heiligen Hallen. Wir entdeckten den abenteuerlichen Schnürboden, besuchten Fundus, Rüstkammer und Requsitenlager, erfuhren den Sinn und Zweck einer Bauprobe, die grade in der Schlosserei stattfand und wurden in diverse Theatergeheimnisse eingeweiht.
Insgesamt ein Erlebnis, was uns sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird - und welches durch das allumfassende Wissen von Frank Rhode zu einer Lehrstunde wurde wie Theater funktionert.

19. Oktober 2008 - Vorstellung des Siegerentwurfs für das neue Opernquartier

Eines der größten Bauvorhaben im europäischen Kultursektor hat Form angenommen: Seit Ende Juni steht der Gewinner des architektonischen Realisierungswettbewerb „Bühnen Köln am Offenbachplatz" fest: Chaix & Morel et associés (Paris) & JSWD Architekten + Planer (Köln) & BSV Büro für Stadt- und Verkehrsplanung (Aachen). Das Interesse der Kölner an den Einzelheiten dieser Planung ist riesengroß. Auch die Mitglieder der Freunde des Schauspiel Köln im KunstSalon sollten genau hinschauen können: Der Architekt Frederik Jaspert von JSWD Architekten + Planer präsentierte Ihnen im Gespräch mit Dr. Ulrich Wackerhagen persönlich seinen Siegerentwurf anhand einer digitalen Präsentation.
Mit den mindestens 230 Mio. EUR Steuergeldern, die hier vom Rat der Stadt Köln und der Verwaltung in die Hand genommen werden müssen, soll mehr entstehen als ein neues Schauspielgebäude und eine renovierte Oper. Nach jahrzehntelanger Verödung des Bereichs um die Bühnen herum ist von größtem Interesse, ob und wie ein belebtes und in jeder Hinsicht spannendes innerstädtisches Quartier neu entstehen kann. Was ist für dieses Opernquartier fest eingeplant, welche weiteren Entwicklungsoptionen gibt es und wie verbindlich werden sie sein? Wie verträgt sich der bisherige Planungsstand mit dem anstehenden Stadtentwicklungs-Masterplan des Büros Speer? Diese und weitere Fragen wurden intensivst diskutiert.

4. Juni 2008 - Vorstellung des Spielplans 2008/2009

Karin Beier nahm sich mit den Dramaturgen Rita Thiele und Götz Leineweber die Zeit, unserem kleinen Kreis persönlich den Spielplan für die Spielzeit 2008/2009 vorzustellen. Dazu zogen sie ein Resümee über das erste Jahr der Intendanz von Karin  Beier in Köln und beantworteten Fragen der Mitglieder zu den einzelnen Stücken. Unser Resümee: Ein sehr interessantes und informatives Gespräch!

26. Mai 2008 - Gespräch mit dem Ensemble der KÖLNER AFFÄRE

Was steckt hinter den Anderen? Hinter den Gesichtern und Gesten. Wer sind diese Menschen, die uns täglich kurz begegnen? In der U-Bahn und im Supermarkt. Welches Leben führen sie, wenn sie aus unserem Blick geraten? Wie unterscheiden wir uns? Was macht uns einzigartig? Dies fragte sich der lettische Regisseur Alvis Hermanis und schickte zwei Schauspielerinnen - Ilknur Bahadir und Julia Wieninger - und zwei Schauspieler - Markus John und Juris Baratinskis - auf die Suche nach vier Menschen aus dem Kölner Leben. Möglichst normale, alltägliche Menschen wie du und ich. Über einige Monate begleiteten die Schauspieler deren Leben, lernten sie kennen und setzten sich so mit Lebensgeschichten auseinander, die in der Öffentlichkeit sonst nicht vorkommen.
Welche Antworten auf die existenziellen Ausgangsfragen gefunden wurden; wie die Schauspieler diese sehr persönliche Erfahrung erlebt haben; wie es sich anfühlt so intensiv in das Leben seines Gegenübers einzutauchen und welche neuartigen Herausforderungen sich in der Produktion auftaten - über diese und andere Fragen hatten die Mitglieder die Möglichkeit im Anschluss an die Aufführung im exklusiven Kreis mit den Schauspielern und dem Produktionsdramaturgen Götz Leineweber zu sprechen.

30. April 2008 - Probenbesuch von Das Goldene Vlies

Am 8. Mai 2008 hatte Karin Beiers letzte eigene Regiearbeit in dieser Spielzeit Premiere: Franz Grillparzers Trilogie „Das Goldene Vlies". Die griechische Sage um Jason und die Argonauten, um Raub und Macht und eine unglückliche Liebe ist weltberühmt. Es geht um die katastrophale Begegnung zweier Kulturen, um die Unfähigkeit der Menschen, mit Fremden friedlich zu koexistieren.
Die Mitglieder unserer neuen Sektion erhielten die Möglichkeit, Grillparzers nach wie vor aktuelle Deutung dieses antiken Mythos zu sehen: Karin Beier gewährte ihnen exklusiv einen Einblick in ihre Arbeit als Regisseurin. An diesem Termin fand die erste Probe im Kostüm auf der Bühne statt. Dabei erlebten Sie das konkrete Zusammenspiel zwischen Schauspielern und Regisseurin und lernten den Stil von Karin Beier, wie sie ihre Vorstellungen vermittelt und umsetzt, kennen - und dieser war sicher für viele eine große Überraschung. Die Besetzung des Stückes ist hochkarätig: Maria Schrader spielt Medea, Manfred Zapatka ihren Vater Aietes und Kreon, Patrycia Ziolkowska spielt Absyrtus und Kreusa, Carlo Ljubek Phryxus und Jason. Dazu Sue Schlotte am Cello.

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