Rückblick: jour fixe mit Volker Kutscher

By Sirkka Muth April 11, 2017

Als Vorgeschmack auf das Festival Literatur in den Häusern der Stadt 2017 begrüßten wir zum jour fixe im April Schriftsteller und Journalist Volker Kutscher, der im diesjährigen Festival aus seinem neuesten Roman „Lunapark“ liest. 

Nach dem Studium der Germanistik, Philosophie und Geschichte arbeitete Volker Kutscher zunächst als Tageszeitungsredakteur, bevor er seinen ersten Kriminalroman schrieb. Heute lebt er als freier Autor in Köln und ist derzeit einer der erfolgreichsten deutschen Krimiautoren. Seine 2007 begonnene Serie um den Kriminalkommissar Gereon Rath im Berlin der 1930er Jahre umfasst bislang sechs Bände. Die Mischung aus Spannung, Lokalkolorit und historischen Fakten sorgte für eine Gesamtauflage von bisher eine Million für diese Reihe und wird gerade von Tom Tykwer als Fernsehserie namens „Babylon Berlin“ verfilmt.

Im Gespräch mit der Historikerin und Journalistin Dr. Maren Gottschalk erzählte Volker Kutscher von der historischen Einordnung seiner Bücher, seiner Recherchearbeit in Berlin beispielsweise in der Zeitungsabteilung der ehemaligen Preußischen Staatsbibliothek, dem „naiven Blick“ der Protagonisten seiner Werke, den Parallelen der damaligen zur heutigen Zeit und dem Gegensatz von Recht und Gerechtigkeit – ein äußerst aktueller und politischer jour fixe!

„Meine erste Teilnahme an einer Veranstaltung des KunstSalon war wunderbar und interessant. Da ich schon mehrere Bücher von Volker Kutscher gelesen hatte, hat mich ein Gespräch mit ihm sehr interessiert. Das Interview war richtig gut; so locker, interessant und aufschlussreich, dass ich sofort wieder Kutscher lesen muss. Danke sehr für den wunderbaren Vormittag in schöner Umgebung mit netten Besuchern sowie bester Betreuung.“
– Annette Bohlen (Gast im KunstSalon)

„Ein interessanter Gast, dem die Worte nur so raussprudelten und eine wunderbare Interviewerin, die die interessanten Facetten von Volker Kutscher sehr schön herausarbeitete. Ich kannte den Autor vorher nicht, kaufte mir dann aus Neugier sein viertes Buch (Die Akte Vaterland) und fand eine angenehme Überraschung vor: Ein  Krimi, der es im Gegensatz zu einigen anderen aktuellen Krimis schafft, einem den Zeitgeist (Berlin 1930) sowie Land und Leute (Berlin und Masuren) unaufdringlich und nicht penetrant näher zu bringen. Dazu eine flott geschriebene Story, die einen durchaus fesseln kann. Alles in allem: wieder mal ein schöner Sonntag im KunstSalon!“
– Klaus-Dieter Lubbe (Freund des KunstSalon)

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Fotos: Klaus Wohlmann