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Aktuell

„LOSS OF CONTROL // Café Jolles”, 687performance

25. Februar 2012, 20.30Uhr
Kunsthaus Rhenania, Bayenstrasse 28, Köln


Seit über 20 Jahren werden alljährlich die Kölner Tanz- und Theaterpreise an die besten Inszenierungen der freien Szene durch die SK Stiftung Kultur verliehen. Dank großzügiger privater Förderer stiftete im vergangenen Dezember erstmals die tanzsociety den Kölner Tanztheaterpreis 2011. Der mit 5.000 € dotierte Preis wurde von der Jury bestehend aus Melanie Suchy, Thomas Linden und Dr. Rita Kramp an die Produktion „Loss of Control // Café Jolles“ vergeben.

Nachdem beim jour fixe im Dezember der Tuba-Spieler Karl Ludwig Hübsch bereits einen musikalischen Eindruck des Stücks vermittelt hat, ist die Inszenierung von 687performance in der Regie von André Jolles, Yoshiko Waki und Tuong Phuong nun endlich wieder auf der Bühne zu erleben! Dr. Rita Kramp lobte in ihrer Laudatio "die streckenweise unerträgliche Körperlichkeit der Tänzer, die […] tief in das Chaos von Gefühlswelten, Abhängigkeiten, Verlust und Untergang führt. […]Den präzise agierenden Darstellern gelingt es in ausdrucksstarken Bildern, berührenden Situationen und heftigen Aktionen eine Choreographie zu erarbeiten, die den Zuschauer nicht nur auf ästhetischer bzw. intellektueller Ebene herausfordert, sondern auf emotionaler Ebene tief bewegt. Dabei überzeugen die Tänzer bzw. Choreographen André Jolles, Yoshiko Waki and Tuong Phuong durch ihre energiegeladene Präsenz und differenzierte Körpersprache, die neben aggressiven Ausbrüchen auch behutsame, fast zarte Momente und humorvolle Szenen zu bieten hat.“

Freuen wir uns auf einen Abend an einem außergewöhnlichen Ort! Verbindliche Anmeldungen nehmen wir bis zum 23.2.2012, 12 Uhr unter ticket@kunstsalon.de oder 0221-3978537 entgegen. Die Karten zum Preis von 12 € werden an der Abendkasse für Sie hinterlegt.
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Verleihung „Kölner Tanz- und Theaterpreise“

Zum 22. Mal wurden am 5. Dezember die Kölner Tanz- und Theaterpreise durch die SK Stiftung Kultur verliehen. Der Kölner Tanztheaterpreis 2011 - in diesem Jahr dank großzügiger privater Förderer erstmalig gestiftet von der tanzsociety - geht an die Produktion „Loss of Control / Café Jolles“ von 687performance in der Regie von André Jolles, Yoshiko Waki und Tuong Phuong. "Loss of Control ist eine Arbeit über das Chaos, über die Fragilität persönlicher Beziehungen, über das Verhältnis des Menschen zur Natur, sowohl zur ureigenen menschlichen Natur als auch zu seiner natürlichen Umwelt." (Auszug aus der Laudatio von Dr. Rita Kramp) Der mit 5.000 € dotierte Preis für die beste Tanztheaterinszenierung der freien Szene wurde von der Jury Melanie Suchy, Thomas Linden und Dr. Rita Kramp vergeben.

Außerdem gratulieren wir ganz herzlich dem Gewinner des Kölner Darstellerpreises 2011 - Emanuele Soavi! Als erster Tänzer in der Geschichte des Darstellerpreises wurde er für seine Performances in „PANcomplex“ sowie "Revolver / identities", die wir in Ausschnitten auch beim 10-jährigen Jubiläum der tanzsociety erleben konnten, ausgezeichnet. Beides sind internationale Koproduktionen des movingtheatre.de, an denen Soavi auch als Regisseur, beziehungsweise Choreograph, beteiligt war. "Soavi ist ein Sympathieträger für den Tanz", stellte Melanie Suchy für die Jury fest. "Der gebürtige Italiener verfügt über dieses Können, so dass es glänzt; er hat sein Tanzen sozusagen in der Hand und kann es portionieren, einfärben, entfalten, je nach inhaltlicher Notwendigkeit." Der Preis ist mit 5000 Euro dotiert (Stifter: JTI International Germany).

Weitere Preisträger sind:

Kölner Theaterpreis 2011: "Faust - Der Tragödie erster Teil", eine Produktion von GbR Faust und Theater im Bauturm, Inszenierung: Jörg Fürst

Kölner Kinder- und Jugendtheaterpreis 2011:  "HULLABALOO", Ein Kind, zwei Sprachen und drei Monster, von Angelika Pohlert und Imke Pankauke, Theaterpädagogisches Zentrum, Regie: Angelika Pohlert

Kölner Ehrentheaterpreis 2011: Der Kölner Ehrentheaterpreis wird in diesem Jahr gesplittet und geht zu gleichen Teilen an die Schauspielerin, Regisseurin, Theaterpädagogin und ehemalige Leiterin des theaters der keller, Christiane Bruhn und den Tänzer und Schauspieler Ralf Harster.

Kurt-Hackenberg-Preis 2011 für politisches Theater: „Der Schmerz" nach einer Erzählung von Marguerite Duras, eine Produktion von Theater BlackBox mit dem NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln, Regie: Heinz Simon Keller, im EL DE-Haus

"puck 2011" Nachwuchspreis für junge Schauspielerinnen und Schauspieler: Mateusz Dopieralski

Wir gratulieren allen Preisträgern herzlich!

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Eine Übersicht über die bevorstehenden Veranstaltungen der Tanzsaison 2011/2012 erhalten Sie hier!

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