JOUR FIXE »WULF HERZOGENRATH – DAS BAUHAUS GIBT ES NICHT«

So 10.02.19
BEGINN: 11.00 Uhr

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KunstSalon Location

Brühler Str. 11-13
50968 Köln

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Kühne, rationale und funktionale Entwürfe, die Formel „form follows function“, die Wagenfeld-Lampe, der Marcel-Breuer-Stuhl – all das steht für das Bauhaus, das in diesem Jahr 100 Jahre wird. 

Wir freuen uns sehr auf den Kunsthistoriker und Kurator Prof. Wulf Herzogenrath, der sich seit Jahrzehnten mit dem Bauhaus beschäftigt. Im Gespräch wird er uns seine Ein- und Ansichten über das Bauhaus-Jubiläum nahe bringen. Mit dem Katalog „50 Jahre Bauhaus“ hat er bereits zu Beginn seiner Laufbahn ein noch heute gültiges Standardwerk geschrieben, promovierte 1970 über die Wandbilder Oskar Schlemmers und hat zahlreiche Studien zum Bauhaus veröffentlicht.

Den Kölnerinnen und Kölnern ist er noch gut als Leiter des Kölnischen Kunstvereins in Erinnerung, den er von 1973 bis 1989 leitete. 1989 wurde er als Hauptkustos an die Nationalgalerie in Berlin berufen, um unter anderem das Museum für Gegenwart im Hamburger Bahnhof zu konzipieren und ging anschließend von 1994 bis 2011 nach Bremen, um als Direktor der Kunsthalle Bremen außergewöhnliche Ausstellungen zu kuratieren. Heute ist er Kurator und Direktor der Sektion Bildende Künste der Akademie der Künste Berlin.

Wulf Herzogenrath hat immer wieder in zahlreichen Ausstellungen und Publikationen sowie als Mitglied des Kuratoriums für das neue Bauhaus-Museum in Weimar maßgebliche Akzente zum Bauhaus gesetzt und zählt zu den internationalen Experten auf diesem Gebiet. Dass Wulf Herzogenrath uns im Jubiläumsjahr des KunstSalon besucht, freut uns besonders, da er dem KunstSalon als ehemaliges Mitglied der Jury des Villa-Aurora-Stipendiums des KunstSalon verbunden ist.

Im KunstSalon stellt er im Gespräch mit der Kulturjournalistin Claudia Dichter sein aktuelles Buch „DAS bauhaus gibt es nicht“ (Alexander-Verlag) vor, wird auf 100 Jahre Bauhaus blicken und uns vielleicht die Antwort auf die Frage geben, wie aktuell die Ideen des Bauhauses heute sind.

 

FOTO: privat

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