Die 25-jährige Informatikstudentin Anna wohnt seit zwei Jahren in Berlin. Eine Stadt der Extreme, wie sie sagt, in der sich sich manchmal einsam fühlt: „wenn keiner mehr richtig zuhört, wenn jeder sein Ding macht“. Und wenn Anna irgendetwas beschäftigt, tauscht sie sich aus mit ihrer Oma, der 73-jährigen Fotografin Ingrid Bahß. Weit weg vom quirligen Berlin taucht sie ein in Ingrids Kölner Südstadt-Wohnung, vollgestopft mit Büchern, Bildern und Fotos, vielen Fotos, Zeugen eines spannenden Lebens, reich an Krisen und Umbrüchen. Eine Welt, die Anna erkunden möchte. Gemeinsam machen sich sich auf eine Reise zu den Stationen von Ingrids Leben. Dabei entfaltet sich die Lebenswirklichkeit der Oma im Spiegel der Augen ihrer Enkelin: Mit ihrem Ehemann betreibt sie in der DDR eine private Galerie, 1983 wird sie als Staatsfeindin ausgewiesen, in Köln findet sie eine neue Heimat.
Die filmsociety zeigt den Film als Sondervorführung mit anschließendem Filmgespräch mit der Regisseurin Ellen Rudnitzki und der Protagonistin Ingrid Bahss.
Foto: Sodawasser
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