kunstsalon-logo

»FRITZ BAUERS ERBE – GERECHTIGKEIT VERJÄHRT NICHT« Preview und Filmgespräch

»FRITZ BAUERS ERBE – GERECHTIGKEIT VERJÄHRT NICHT« Preview und Filmgespräch

Generalstaatsanwalt Fritz Bauer hat sich in der noch jungen Bundesrepublik für eine juristische Aufarbeitung der Morde an Juden in den Konzentrationslagern eingesetzt.

Was haben seine Bemühungen über seinen Tod hinaus bewirkt? 

Zum Film: Der systematische Massenmord in den Konzentrationslagern des NS-Regimes fand nicht durch einzelne, wenige Täter statt, sondern war nur durch die Unterstützung von tausenden Mittätern möglich. Lange konnte die deutsche Justiz dieser historischen Tatsache nicht gerecht werden. Durch Generalstaatsanwalt Fritz Bauer wurden bei den Frankfurter Auschwitz Prozessen 1963 zum ersten Mal Angeklagte für Beihilfe zum Mord vor ein deutsches Gericht gebracht. Doch schon damals kam es, trotz umfassender Erkenntnisse, nicht zu einer Prozessflut – im Gegenteil: die Strafverfolgung von NS-Verbrechern nahm sogar ab. Rund 60 Jahre später findet Fritz Bauers Erbe nun Anwendung.

Der Dokumentarfilm „Fritz Bauers Erbe – Gerechtigkeit verjährt nicht“ zeigt anhand der jüngsten NS-Prozesse wie sich Fritz Bauers Ansatz als neues Prinzip der Rechtsauffassung in Deutschland etablieren konnte. Mit bewegenden und aufrüttelnden Zeitzeugenberichten von Überlebenden, entfaltet der Film eine faszinierende Geschichte darüber, wie die Gerechtigkeit ihren Weg in die deutschen Gerichte fand. Außerdem veranschaulicht er die wegbereitende Bedeutung der heutigen Urteile als Mahnung für die Zukunft.

Wir freuen uns sehr Sie zu dieser spannenden juristischen Exkursion in die deutsche Nachkriegsgeschichte einladen zu dürfen. Die Vorführung, für die wir ein kleines Kontingent an Plätzen für Sie reservieren konnten, findet im Rahmen des Kölner Dokumentarfilmfestivals „Stranger than Fiction“ statt, das vom 27.1. bis 5.2. in Köln stattfindet und seit nunmehr 25 Jahren mit vielen Filmen und Diskussionen und auch den Werkstattgesprächen zum Gerd Ruge-Stipendium die Welt des Dokumentarfilms erkundet (http://www.strangerthanfiction-nrw.de/).

Anschließend Gespräch mit den Filmemacherinnen.

Veranstaltungsort

INFO

Anmeldung unter ticket@kunstsalon.de.

Tickets

Weitere Veranstaltungen

Hein Mulders ist in den Niederlanden geboren und aufgewachsen. Nach dem Abitur zog er 17-jährig nach Paris, wechselte dann an die Universität Amsterdam, wo
Zum ersten Mal präsentiert sich das »Ballett am Rhein« unter der künstlerischen Leitung von Demis Volpi in Köln. Zu sehen ist ein dreiteiliger Abend,
Scroll to Top