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WIRD Verschoben! – JOCHEN HÖRISCH: »POESIE UND POLITIK. SZENEN EINER RISKANTEN BEZIEHUNG«

WIRD Verschoben! – JOCHEN HÖRISCH: »POESIE UND POLITIK. SZENEN EINER RISKANTEN BEZIEHUNG«

Die Krisen der letzten Jahre lassen uns an Bertolt Brecht und seine literarische Diagnose „Wahrlich wir leben in finsteren Zeiten“ denken. Gerade dann richtet sich der Blick auf Schriftstellerinnen und Schriftsteller, die uns wie etwa Serhij Zhadan, Jury Androchowytsch oder Natalka Sniadenko derzeit aus der Ukraine Aufschluss über die politische Lage geben.

Aber ist es immer klug, was Dichter*innen, Autor*innen und generell Künstler*innen über Politik sagen? Skandale gibt es zuhauf – man denke nur an Peter Handkes Positionen zu Serbien oder aktuelle Diskussionen über die BDS-Nähe von Annie Ernaux. Der renommierte Medienwissenschaftler Prof. Jochen Hörisch hat über die Beziehung von Literatur und Politik anregende Reflexionen angestellt, die er im Gespräch mit Ulla Egbringhoff gerne teilen wird. In seinem Buch „Poesie und Politik. Szenen einer riskanten Beziehung“ fragt er: Was versteht die Literatur von der Politik? Und welche Rolle kann sie spielen in der Diskussion der öffentlichen Angelegenheiten? Wir sind gespannt und laden herzlich zum Austausch ein.

Jochen Hörisch, Jahrgang 1951, war Professor für Neuere Germanistik und Medienanalyse an der Universität Mannheim. Er ist Mitglied mehrerer Akademien und lebt in der Nähe von Mannheim. Bei Hanser erschienen zuletzt „Tauschen, sprechen, begehren. Eine Kritik der unreinen Vernunft“ (EA, 2011) und „Hände. Eine Kulturgeschichte“ (2020).

Dieser Abend ist eine Kooperation des KunstSalon mit der Heinrich Böll Stiftung, Berlin, und dem Heinrich Böll-Archiv der Stadtbibliothek Köln.

 

Foto: Jochen Hörisch

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