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»JOUR FIXE: MISCHA KUBALL IM GESPRÄCH«

»JOUR FIXE: MISCHA KUBALL IM GESPRÄCH«

Mit seinen Arbeiten macht Mischa Kuball (*1959) seit Jahren auf die Geschichte oder Funktion öffentlicher Orte aufmerksam und stößt soziale oder politische Diskurse an: Orte wie die Einsturzstelle des Kölner StadtArchivs, eine Aktion zur drohenden Schließung des Museum Morsbroich in der Leverkusener Fußgängerzone, ein Straßenlampenprojekt im Erdbebengebiet in Christchurch (Neuseeland), ein Ausstellungsprojekt zum mittlerweile kontroversen Künstler Emil Nolde usf. Mischa Kuball interveniert. Denn fast überall wo es um Sichtbarmachung, Erinnerung oder Dialog im öffentlichen Raum geht, gibt er Bürgern, Orten, Ereignissen durch seine Kunst eine Stimme. Der öffentliche Raum ist sein Terrain.

Seit Dezember 2021 ist Mischa Kuballs Ausstellung „ReferenzRäume“ – eine große Retrospektive seiner künstlerischen Arbeit der letzten 30 Jahre – im Museum Morsbroich in Leverkusen zu sehen. Dies nehmen wir zum Anlass, um mit ihm im jour fixe ins Gespräch zu kommen. Wie blickt er selbst auf sein Werk, seine Entwicklung zurück? Was macht seine künstlerische Arbeit aus?  Was treibt ihn an? Wie verändert sich der öffentliche Raum, seine Nutzung in einer sich über Jahre ziehenden Pandemie? Wir werden ihn im jour fixe dazu befragen.

Der Kunsthistoriker Georg  Elben,  Direktor des Skulpturenmuseums Glaskasten Marl, ist mit dem Werk Mischa Kuballs gut vertraut, schließlich haben sie gemeinsam mit einer spektakulären Lichtinstallation „Blackout“  das vorläufige Ende des „Glaskasten“ gefeiert, wird das Gespräch moderieren.  

Mischa Kuball – Atelierbesuch – Kulturwest 2012 – © markusfeger.com

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