Drei Jahre lang wurde das Käthe Kollwitz Museum Köln umfassend saniert und öffnet am 11. Oktober wieder seine Türen – im Gedenkjahr zum 80. Todestag der Künstlerin und zum 40-jährigen Bestehen des Hauses – mit neuen Perspektiven auf die große Künstlerin. Neben den berühmten Werken aus der Sammlung der Kreissparkasse Köln präsentiert das Haus rund 20 Neuerwerbungen und 10 neue Dauerleihgaben, die bislang nur selten oder noch nie der Öffentlichkeit gezeigt wurden.
Im Zentrum stehen Themen, die Kollwitz zeit ihres Lebens bewegten und die bis heute aktuell sind: soziale Ungleichheit, politische Umbrüche, Geschlechterrollen und das Leben von Frauen in schwierigen Zeiten. Die Ausstellung hebt dabei bewusst die weibliche Perspektive der Künstlerin hervor – in Hinblick auf Mutterschaft, Verlust, Trauer, aber auch auf Hoffnung und Solidarität. Darstellungen, die Wohnungsnot, schlechte Arbeitsbedingungen oder die Folgen von Krieg und Gewalt in den Fokus rücken, unterstreichen die bleibende gesellschaftliche Relevanz ihres Werks.
Wir haben die tolle Möglichkeit, uns von einer der Kuratorinnen durch die Ausstellung führen zu lassen und einiges zu den Werken und Neuerungen des Hauses zu erfahren.