Klassik
Das Wohnzimmer der Familie Becker ist alljährlich ein Ort für hochklassige Kammermusik-Konzerte bei „Musik in den Häusern der Stadt“. In diesem Jahr spielen der Geiger Hyukjun Sohn und der Pianist Kotaro Minami ein Programm, das Werke vereint, in denen Komponisten bewusst auf frühere Stile zurückgreifen: Fritz Kreislers Stücke imitieren die Klangsprache der Barockzeit, während Igor Strawinsky vor allem für seine neoklassische Musik bekannt ist. Rodion Schtschedrin orientiert sich am Stil von Albéniz. Sergej Prokofjew hingegen imitiert keinen historischen Stil, bleibt jedoch einer romantischen Ausdrucksweise verbunden, in der seine persönliche Klangvorstellung stets präsent ist und
immer wieder neu entdeckt werden kann. Seien Sie also gespannt auf eine musikalische Zeitreise in Braunsfeld.
Hyukjun Sohn, 2002 in Seoul geboren, erhielt im Alter von fünf Jahren seinen ersten Geigenunterricht. Nach zahlreichen Erfolgen bei Wettbewerben in Südkorea zog er 2019 nach Deutschland und studiert seit 2020 an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Prof. Ariadne Daskalakis. Aktuell ist er Akademist beim WDR Sinfonieorchester.
Der 1999 in Japan geborene Pianist Kotaro Minami studierte zunächst Klavier bei Prof. Fabian Müller an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Anschließend vertiefte er seine Kenntnisse im Bereich Klavierkammermusik bei Prof. Gerhard Vielhaber und Robert Kulek. Weitere künstlerische Impulse erhielt er durch Meisterkurse bei Alexei Lubimov, Michael Gees und Andrey Gugnin.
Künstler*innen:
Hyukjun Sohn (Violine)
Kotaro Minami (Klavier)