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KYLE ABRAHAM – REQUIEM: FIRE IN THE AIR OF THE EARTH

KYLE ABRAHAM – REQUIEM: FIRE IN THE AIR OF THE EARTH

Kyle Abraham, Künstlerischer Leiter, hat einmal gesagt: „Als Künstler, der in den späten 1970er Jahren geboren wurde, habe ich einen Wandel in der Gesellschaft erlebt, der mir Hoffnung gibt. Meine Choreografien spiegeln diese Hoffnung wider, leben aber auch von der Realität meiner Erfahrungen und der kulturellen Arbeit, die noch geleistet werden muss.” 

Kyle Abraham, geboren 1977, gründete die Kompanie „A.I.M by Kyle Abraham“ und entwickelt Choreografien, die aus seinen persönlichen Erfahrungen schöpfen und Unglücke, Emotionen sowie die Beziehung zwischen Musik und Tanz erforschen. Wir werden die Gelegenheit bekommen, „Requiem: Fire in the air oft he earth“ zu sehen.

Worum geht’s? Der US-Choreograf und McArthur Fellow Kyle Abraham und die bahnbrechende Produzentin und Komponistin für elektronische Musik Jlin haben sich zusammengetan, um eine Neuinterpretation von Mozarts „Requiem in d-Moll“ zu schaffen. Die Uraufführung von „Requiem: Fire in the Air of the Earth“ im Sommer 2021 in Hamburg mit zehn Tänzer*innen aus Abrahams Kompanie „A.I.M by Kyle Abraham“ hat die Presse einhellig euphorisiert. Mit formaler Coolness und inhaltlicher Relevanz choreografiert Abraham weltweit zeitgenössischen Tanz und entwirft hier ein postpandemisches Requiem zur Re-Komposition der Footwork-Pionierin Jlin, die Mozarts Partitur in ein elektronisches Opus verwandelt hat. Footwork, das ist Musik und Tanz in einem. Virtuose Körperlichkeit und rhythmische Komplexität — und dabei sehr schnell. Abraham und Jlin beschäftigen sich aus vornehmlich Schwarzer Perspektive mit dem zentralen Thema eines der kanonischsten Werke der weißen, westlichen klassischen Musik: dem Tod und den Mythen von Reinkarnation.

FOTO: (c) Peter Hoennemann

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Tickets mit der Angabe der gewünschten Kategorie bis zum 16.05.

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