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Literatur in den Häusern der Stadt – Hamburg – Lesung 1

Literatur in den Häusern der Stadt – Hamburg – Lesung 1

„Der Briefwechsel“ oder „Die Zukunft wird schwierig sein“ von Thomas Bernhard und Siegfried Unseld, gelesen von Stefan Hunstein und Edmund Telgenkämper – Gastgeber: Sibylle Kauffmann und Jutta Doering, Hans-Kauffmann-Stiftung zu Gast in der ELB LOUNGE. (www.elb-lounge.de). 

In etwa 500 Briefen entwickelt sich ein höchst originelles Zwei-Personen-Schauspiel: Mal ist es eine Tragödie, wenn der Schriftsteller Thomas Bernhard die aus seinen Werken bekannten Schimpftiraden auf den Verleger Siegfried Unseld losläßt, der seinerseits auf die Überzeugungskraft der Argumente setzt. Dann wieder verfasst Bernhard ein briefliches Kammerspiel, mit Unseld als Held. 1984, bei der Beschlagnahme von Bernhards »Holzfällen«, agieren beide gemeinsam als Kämpfer für die Literatur – in einem von Dritten inszenierten Schurkenstück.

Thomas Bernhard (1931 – 1989) zählte zu den bedeutendsten deutschsprachigen Schriftstellern des 20sten Jahrhunderts. Siegfried Unseld (1924 – 2002) war einer der wichtigsten deutschen Verleger der Nachkriegszeit.

Der Münchener Schauspieler Stefan Hunstein (geboren 1957) war unter anderem an den Münchener Kammerspielen und am Bayerischen Staatsschauspiel tätig. Der in Westfalen geborene Schauspieler Edmund Telgenkämper (geboren 1968) gehörte bereits u. a. zu den Ensembles des Burgtheaters Wien und der Münchner Kammerspiele.

„Der Briefwechsel“ ist im Suhrkamp Verlag erschienen
Foto: Ruth Kappus; Beate Kellmann

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