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Literatur in den Häusern der Stadt – Hamburg – Lesung 4

Literatur in den Häusern der Stadt – Hamburg – Lesung 4

„Das Floß der Medusa“ von Franzobel – Autorenlesung – Gastgeber: Zdenka Vesely und
Bernhard Fischer-Appelt

18. Juli 1816: Vor der Westküste Afrikas entdeckt der Kapitän der Argus ein etwa zwanzig Meter langes Floß. Was er darauf sieht, lässt ihm das Blut in den Adern gefrieren: Die ausgemergelten, nackten Gestalten sind die letzten 15 von ursprünglich 147 Menschen, die nach dem Untergang der Fregatte Medusa zwei Wochen auf offener See überlebt haben. Da es in den Rettungsbooten zu wenige Plätze gab, wurden sie einfach ausgesetzt. Diese historisch belegte Geschichte bildet die Folie für Franzobels epochalen Roman, der in den Kern des Menschlichen zielt. Wie hoch ist der Preis des Überlebens ?

»Ein sprachliches Meisterwerk voller ironischer Verweise und eine erschütternde Studie menschlichen Verhaltens.« (Ruth Renée Reif, Der Standard)

Franzobel, geboren 1967 in Vöcklabruck, ist einer der populärsten und polarisierendsten österreichischen Schriftsteller. Er erhielt mehrere Auszeichnungen, darunter 1995 den Ingeborg-Bachmann-Preis und 2002 den Arthur- Schnitzler-Preis.

 

»Das Floß der Medusa« ist im Zsolnay Verlag erschienen.

Foto: Dirk Skiba

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