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Literatur in den Häusern der Stadt – Köln – Lesung 11

Literatur in den Häusern der Stadt – Köln – Lesung 11

„Chronik meiner Straße“ von Barbara Honigmann – Autorenlesung – Gastgeber: Michael Bruchhaus, Bruchhaus Optik. 

Barbara Honigmann lebt in Straßburg, weit weg vom berühmten Zentrum. Hier gibt es keine Parks, kein Europaparlament und keine Kathedrale. Dafür aber Vielfalt: orthodoxe und weniger orthodoxe Juden, einen dreibeinigen Hund, eine ältere Dame, die nicht zurückschreckt vor der Bepflanzung fremder Balkone, einen dunkelhäutigen Priester in weißem Gewand und einen Splitternackten, der den Po in die Sonne hält. In ihrer Straße begegnet Barbara Honigmann der ganzen Welt im Kleinen, sie erfährt von Tragödien, schließt Freundschaften, stellt sich den Enttäuschungen, aber auch Träumen ihrer Nachbarn. Ein Buch, wie es nur das Leben selbst schreibt.

Barbara Honigmann, als Tochter deutsch-jüdischer Emigranten 1949 in Ost-Berlin geboren, arbeitete als Dramaturgin und Regisseurin. 1984 emigrierte sie mit der Familie aus der DDR nach Straßburg, wo sie heute noch lebt. Honigmanns Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Kleist-Preis und mit dem Max-Frisch-Preis der Stadt Zürich.

»Chronik meiner Straße« ist im Hanser Verlag erschienen.
Foto: Peter-Andreas Hassiepen

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