Auch für sie damals überraschend: Zwei Jahrzehnte lang war sie fast ausschließlich auf der Bühne zu sehen, bis sie im Jahr 2003 „Das Wunder von Bern“ ihren Durchbruch auf der Kinoleinwand feierte.
Seitdem gehört die gebürtige Hamburgerin zu einer der gefragtesten Film- und Fernsehdarstellerinnen hierzulande, wirkte unter anderem erfolgreich in dem für den „Oscar“ nominierten Kinofilm „Sophie Scholl – Die letzten Tage“ mit und wurde im Jahr 2006 für ihre Rolle in dem „Polizeiruf 110: Kleine Frau“ mit dem renommierten Adolf Grimme Preis ausgezeichnet. 2004 erhielt sie von den Schauspielkolleginnen, den Deutschen Schauspielpreis für die „Marita“ in „Eher fliegen hier Ufos“.
Es sind fast 160 Kino- und Fernsehfilme, in denen sie mitgespielt hat. Stoff genug also, um über ihren Beruf und das Handwerk der Schauspielerin, über ihre Kunst, sich in fremde Figuren einzudenken und über den Wandel der Produktionsbedingungen zu sprechen,
Wir sprechen auch über ihr aktuelles literarisches Programm, das sie gemeinsam mit ihrem Mann Jan-Gregor Kremp und ihrer Freundin Mariele Millowitsch entwickelt hat, in dem sie sich damit beschäftigt, wie sich das Leben im Alter verändert.
Moderation: Ulla Egbringhoff