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Was man sonst nicht sieht – Fokus Kunstbetrieb: Die Kunsthochschule für Medien

Was man sonst nicht sieht – Fokus Kunstbetrieb: Die Kunsthochschule für Medien

Die Bedeutung von Kunsthochschulen für den Kunstbetrieb ist nicht zu unterschätzen: Sie sind die Schmieden für neue Perspektiven und Ansätze künstlerischen Schaffens. Die Kunsthochschule für Medien öffnete 1990 ihre Türen. Sie zeichnet aus, als eine der ersten und führenden Institutionen in Deutschland gezielt die Schnittmenge von Kunst, Medien und Technologie erforschen und zu lehren. 

Die Gründungsidee der KHM war es, Kunst im Zeitalter ihrer technischen (Re-)Produzierbarkeit zu denken und zu gestalten – ein Ansatz, der heute zentral für die zeitgenössische Kunstpraxis ist. Die KHM verbindet in ihrem einzigartigen Studiengang „Mediale Künste“ die Bereiche Film, Kunst und Wissenschaft und ermöglicht so eine interdisziplinäre, projektorientierte Ausbildung, die internationale Anerkennung findet. Absolvent*innen der KHM gewinnen regelmäßig renommierte Preise und sind auf großen Kunstereignissen wie der Biennale Venedig vertreten. Damit prägt die KHM nicht nur die künstlerische Praxis, sondern auch den Diskurs über die Rolle von Medien in der Kunst und Gesellschaft maßgeblich mit. Ein weiterer zentraler Aspekt ist die enge Vernetzung mit der Medien- und Filmbranche.

Einige Aspekte dieses Kosmos mit dem Schwerpunkt Fotografie werden wir gemeinsam mit Andreas Langfeld, künstlerisch-wissenschaftlicher Mitarbeiter für Fotografie an der KHM, ergründen und besuchen die aktuelle Ausstellung im Studiofoyer, deren Vorbereitungen sich aktuell noch in der heißen Phase befindet. Wir erhalten überdies beim Besuch des „Case- Projektraum für Fotografie“ Einblicke in den Schaffensprozess einzelner Studierender und eine Führung durch die Fotografie-Werkstätten mit Claudia Trekel und Heiko Diekmeier.

 

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