kunstsalon-logo

Emily Atef

Marie Bäumer und Emily Atef

Emily Atef

Emily Atef wurde 1973 als Tochter eines Iraners und einer Französin in West-Berlin geboren.

Mit sieben Jahren zog sie mit ihrem Bruder und ihren Eltern nach Los Angeles. Mit 13 Jahren besuchte sie in Frankreich die Schule, wo sie 1993 ihr Baccalaureat machte. Zunächst arbeitete sie als Schauspielerin in London und fing 2001 ein Studium für Regie an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin an, das sie 2005 abschloss.

Atef führte bei 15 Filmen Regie und spielte 2004 in Marseille mit, was ihre einzige Filmrolle blieb. Für ihre Filme erhielt sie einige Auszeichnungen, darunter 2005 beim Filmfest München den Förderpreis Neues Deutsches Kino für „Molly’s Way*; 2008 den German Independence Award (Bester Deutscher Film und Publikumspreis) und den Otto-Sprenger-Preis für „Das Fremde in mir“; bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin 2015 den Eurimages Co-Co-Production Development Award; 2018 den Deutschen Filmpreis für „3 Tage in Quiberon“ und 2022 beim Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern den NDR-Regiepreis und Preis der deutschsprachigen Filmkritik für „Mehr denn je“. Die ersten 11 Jahre drehte Atef Kinofilme, 2016 drehte sie dann ihren ersten Fernsehfilm für die ARD.

Zu Gast im KunstSalon war sie 2018 zur Preview „Drei Tage in Quiberon“ gemeinsam mit Marie Bäumer.

Nichts verpassen
mit dem KunstSalon Newsletter!

Nach oben scrollen