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Killer&Killer

Killer&Killer

Sophie und Thalia Killer sind Killer&Killer: Das Künstlerinnenduo gewann 2018 unseren KunstSalon-Theaterpreis mit ihrer Interpretatation von Kafkas „Der Prozess“, einer Tanz-Theater-Komposition.
Seit 2015 bringen die beiden Schwestern – Sophie Killer als Schauspielerin, Tänzerin und Choreographin und Thalia Killer als Künstlerin und Designerin – gemeinsam  Stücke gesellschaftspolitischer Dimensionen auf die Bühne.

Sophie Killer versteht es Schauspiel und Tanz synthetisch zu

Killer&Killer ist das Künstlerinnenduo Sophie Killer (Schauspielerin, Tänzerin, Choreografin) und Thalia Killer (Künstlerin, Designerin), das seit 2015 Projekte zu zwischenmenschlichen und gesellschaftspolitischen Themen in einer Synthese von Tanz und Theater entwickelt. Der Mensch wird in seinem puren alltäglichen Leben bis hin zu den poetischen und abstrakten Ebenen des Daseins zwischen Tragik und Komik erkundet. Dabei sind wir stets auf der Suche nach neuen Formen und künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten, denen wir uns mit interdisziplinären Ansätzen und Kollaborationen nähern. Wir verbinden Schauspiel, Physical Theatre und Tanz, Clownerie und Performance, Musik, Videokunst und Design und setzen uns keine stilistischen Grenzen.

Der Prozess ist eine Tanz-Theater-Musik-Komposition nach dem gleichnamigen Roman von Franz Kafka. Mit einem interdisziplinären Team – zwei Performer, eine Schauspielerin, ein Tänzer und ein Musiker – hat das Künstlerinnenduo Killer&Killer aus dem Stoff eine multidimensionale Version entwickelt. Szenen entwickeln sich in- und übereinander, Handlungsebenen folgen ihrer eigenen Logik, zuweilen stehen mehrere K.s auf der Bühne. Die vielen Begegnungen jagen wie auf einem Karussell um K. herum, bis dieser in Zeitlupe erstarrt. Von außen eine Groteske, nach innen entfaltet sich ein Spiel der Absurditäten und eine zerstörerische Macht.

die Premiere ihres neuesten Bühnenstückes „Die mit den Augen atmen“ zeigen sie in der Tanzfaktur. Das Werk der Künstlerinnen, die mit ihrer für September 2019 wieder eingeplanten Kafka-Adaption von „Der Prozess“ den KunstSalon Theaterpreis gewannen, lässt sich schwer einem Genre unterordnen. Wieder einmal verbinden sie in ihrer ganz eigenen Art Schauspiel, Tanz, Performance, Clownerie und Design und setzen sich so mit einem gesellschaftlich relevanten Thema auseinander: Es geht um das Spannungsverhältnis zwischen virtuellen Welten und physischer Realität. Heute können wir in der virtuellen Realität alles sein und alles erleben – was genau ist dann eigentlich Wirklichkeit? Kann man der Realität entfliehen, und was macht das mit uns? Und wer ist der Schöpfer der Bilder?

 

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