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Magnusson, Kristof

Portrait of Kristof Magnusson (born Kristof Weitemeier-Magnusson) (Weitemeier Magnusson) 15/02/2018 ©Philippe MATSAS/Leemage

Magnusson, Kristof

Kristof Magnusson wurde 1976 in Hamburg als Sohn deutsch-isländischer Eltern geboren. Nach dem Abitur leistete er einen Zivildienst mit Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V. in New York City in der Sozialarbeit mit Holocaustüberlebenden und Obdachlosen. Anschließend absolvierte er eine Ausbildung zum Kirchenmusiker bei der evangelischen Landeskirche Nordelbien. Schließlich studierte er am Deutschen Literaturinstitut Leipzig, Szenisches Schreiben an der Hochschule der Künste in Berlin und ein Jahr lang Isländische Literatur an der Universität Reykjavík.

Er schreibt Romane und Theaterstücke und übersetzt aus dem Isländischen. Er engagiert sich für Literatur in Einfacher Sprache, unterrichtet gelegentlich an Universitäten und kuratiert Literaturveranstaltungen. Kristof Magnusson hat sowohl als Schriftsteller als auch als Übersetzer viele Preise, Aufenthalts- und Arbeitsstipendien erhalten. Sein Werk umfasst Erzählungen, Essay und Reportagen sowie Romane, Theaterstücke und Übersetzungen aus dem Isländischen. Bekannt wurde er unter anderem durch seine Komödie „Männerhort“, die 2003 am Schauspiel Bonn uraufgeführt wurde. Der gleichnamige Film erschien 2014 in den deutschen Kinos, das Drehbuch basiert auf Kristof Magnussons Theaterstück. 

Im Mai 2021 wurde sein neuester Roman „Ein Mann der Kunst“ im Lesekreis als Vorbereitung auf den darauf folgenden jour fixe besprochen. Dieser fand am 13. Juni 2021 im KunstSalon statt, wo der Autor über seine Recherchen zum Roman sprach. Zudem beantwortete er Fragen zum Typus des Malerfürsten in der heutigen Zeit und zur Bedeutung der Liebe zur Kunst im aufgeklärten Bürgertum. Der Rückblick auf diesen jour fixe kann hier nachgelesen werden.

 

Foto: Kristof Magnusson  © Philippe MATSAS / Leemage

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