Die 1962 in Köln geborene Regina Schilling ist Dokumentarfilmerin und Autorin.
Sie studierte Literaturwissenschaft und Pädagogik, war Pressereferentin beim Verlag Kiepenheuer & Witsch und ist seit 1997 freiberuflich tätig. Sie schrieb Kinderbücher wie z.B. „Mach´s gut Herr Wurst!“, „Fanny und Pepsi“ und „Ich bin nicht du“. Seit der Gründung des Literaturfestivals „Lit.cologne“ 2001 ist sie, anfangs als Pressereferentin, mitverantwortlich für das Programm. Ihr Dokumentarfilm-Debüt hatte sie 1999 mit „Der junge Mann und sein Buch“. Sie drehte u.a. Dokumentarfilme über Josef Bierbichler „Bierbichler“; über Adriana Altaras „Titos Brille“ (2014), für den sie Preise bei den Festivals Sguardi Altrove und Aegean Docs erhielt und über Gerd Audehm „Gerd Audehm: Leben ohne Gedächtnis“. Der Film „Geschlossene Gesellschaft – Der Missbrauch an der Odenwaldschule“ erhielt den Grimme-Preis. „Kulenkampffs Schuhe“ wurde 2018 im Rahmen der 42. Duisburger Filmwoche mit dem 3sat-Dokumentarfilmpreis ausgezeichnet. Mit demselben Film erhielt sie 2019 den Preis der Deutschen Akademie für Fernsehen in der Kategorie Dokumentarfilm, den Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie Beste Dokumentation/Reportage und erneut einen Grimme-Preis.
Regina Schilling lebt und arbeitet in Köln und Berlin.
Zu Gast bei der filmsociety war sie 2022 mit ihrem Film „Igor Levit. No Fear“ und 2024 mit ihrem Film „Kulenkampffs Schuhe“ sowie bei einem Rendezvous im Werkstattgespräch.