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filmsociety: Rückblick „Anna & Oma“

filmsociety: Rückblick „Anna & Oma“

Das hat uns dann doch überrascht: Der Saal war trotz des schwierigen Termins – Samstagmittag in der Adventszeit – bis auf den allerletzten Platz ausverkauft. Und auch die Regisseurin Ellen Rudnitzki war freudig überrascht von dem großen Interesse an ihrem Dokumentarfilm „Anna & Oma“.

Rudnitzki begleitet darin die 73-jährige Fotografin Ingrid Bahß und ihre 25-jährige Engelin Anna. Die beiden sind innig verbunden, auch wenn sie ganz unterschiedliche Biografien prägen und sie auch unterschiedliche Meinungen haben – zu Themen wie Gemeinschaft, Individualismus oder Feminismus.

Die ‚Oma‘ ist in der DDR aufgewachsen, hat dort Fotografiert und in Magdeburg gemeinsam mit ihrem Mann eine Galerie betrieben. 1983 wurde die Familie mit zwei Kindern ausgebürgert. Anna lebt in Berlin, ist Informatikerin und DJ. Wir sehen sie in Ingrids Heimat Köln, ihrem Geburtsort in der DDR und in Berlin – stets diskutierend. Dass hier trotz unterschiedlicher Meinung miteinander geredet wird, hat dem Publikum offensichtlich gut gefallen, denn auch nach dem anschließenden Filmgespräch zwischen Rudnitzki, ihrem Sohn bzw. Annas Vater Christian Bahß, der die erkrankte Ingrid Bahß vertrat, und filmsociety-Programmleiter Christian Meyer-Pröpstl gab es reichlich Fragen an die Gäste und Diskussionsbedarf. 

 

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