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Magische Momente und Standing Ovations – Das war „Musik in den Häusern der Stadt 2025“

Magische Momente und Standing Ovations – Das war „Musik in den Häusern der Stadt 2025“

Wir können es selbst kaum glauben, aber unser diesjähriges Festival „Musik in den Häusern der Stadt“ liegt bereits wieder hinter uns…

Insgesamt 120 Musikerinnen und Musiker waren in der Woche vom 10. – 16. November in 30 unterschiedlichen, meist ausverkauften Locations zu Gast. Die meisten Konzerte fanden in Köln statt, aber auch in Bonn und Düsseldorf gab es je eins.

Noch immer klingen die vielen verschiedenen Instrumente und Stimmen nach, und wir erinnern uns an tolle Begegnungen, inspirierende Gespräche, aber vor allem natürlich an grandiose Musik. Sowohl Gastgeberinnen und Gastgeber als auch das Publikum waren wieder einmal begeistert vom Spirit dieses einzigartigen Festivals.

Auch Festivalleiterin Claudine Engeser und das Festivalteam Susanne Meinel und Safira Lüdemann sind glücklich: „Es gab wirklich sehr viel positive Resonanz. Am schönsten ist es immer, wenn man bei einem Konzert auf Leute vom Vorabend trifft. Dadurch entsteht das Festival-Feeling.“

Hier ein kleiner Rückblick, der nur in Ansätzen die Vielfalt und Virtuosität der Musiker*innen  sowie die wunderbare Gastfreundschaft aller teilnehmenden Gastgeber*innen abbildet.

Los ging es mit der Band ANTIGUA, die das Festival in der KunstSalon Location gefühlvoll eröffnete und uns mit auf eine musikalische Reise um die Welt nahm. In den Folgetagen ging es dann unter anderem so weiter: Die Marion und Sobo Band sang in den Räumen der v-Architekten sehr charmant von einer Badewanne voller Bier, das Trio um Pianist Jerry Lu verzauberte mit Sängerin Charlotte Illinger die Menschen im Küchenloft mit Standards aus dem Great American Songbook.

Das Duo Sutter & Wangen überzeugte das Publikum auch in diesem Jahr mit neoklassischen, atmosphärischen Klängen, die die beiden Musiker ihren Instrumenten entlockten, dieses Mal im großzügigen Wohnzimmer der Familie Graf in Marienburg.

International besetzt hatte Saxophonist Ben Fitzpatrick sein Quintett, das für Jazzfreund*innen im Vringstreff ein Konzert der Extra-Klasse ablieferte. Jazz-Vocal-Star Alma Naidu lockte viele Menschen nach Ossendorf, wo sie mit ihrem Trio den neu geschaffenen Coco-Campus der Osmab Holding AG bestens bespielte.

Selbstverständlich sollten auch Fans klassischer Musik auf ihre Kosten kommen und wurden auch in diesem Jahr nicht enttäuscht.

Die beiden Streich-Quartette MUNDUS und VERVE sorgten ebenso für Begeisterung wie das Tori Trio mit zwei Saxofonen und Klavier. Alle drei Ensembles spielten zum ersten Mal im Festival. Die Namen Kassung & Kravets sind sicher vielen bekannt. Dieses Mal spielten der klassische Gitarrist und die Cellistin in den Privaträumen langjähriger Gastgeber in Bonn.

Mit viel britischem Humor moderierte Jazz-Cellist Rupert Gillett das Konzert seines Trios, das im Jan Kath Design Store am Friesenplatz auftrat.

Für ausnehmend gute Stimmung sorgten die sieben Musiker von Los Apartamentos. Mit einem Programm, so fröhlich und bunt und wie ihre Hemden, brachte Deutschlands einzige Mento-Band die Besucher der Agentur House of Yas sogar zum Tanzen. Und das ganz mühelos.

Auch im Dufthaus von 4711 hielt es die Besucher*innen kaum auf den Stühlen, als Katie & The Swing Aces den festlich geschmückten Raum in einen verwegenen Club der Prohibitionszeit verwandelten. Festival-Newcomer George Clark und Jakob Wagner spannten via Bariton-Stimme und Laute für ihre ebenfalls neuen Gastgeber*innen  einen großen musikalischen Bogen von John Dowland bis hin zu Simon & Garfunkel. Publikum und Gastgeber sprachen hier von „magischen Momenten“.

Wer sich zum Ultramarin Bad Design-Showroom nach Ehrenfeld aufgemacht hatte, erlebte zum Festival-Finale noch einmal die geballte Power einer Emma Wilson, deren grandiose Blues-Stimme mühelos die große Halle füllte.

Leider fehlt hier der Platz, um alle großartigen Ensembles, die teilgenommen haben, einzeln zu würdigen. Aber seien Sie versichert: ein jedes Konzert hätte hier eine Erwähnung verdient.

In diesem Sinne freuen wir uns schon jetzt aufs nächste Jahr, wenn es wieder heißt: Musik in den Häusern der Stadt 2026.

 

FOTO: meertzfilm 

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