Die Preview von Thorsten Schüttes Dokumentarfilm „Ensemble Modern: Why we play“ über das renommierte, weltbekannte 18-köpfige Musikerkollektiv, das sich vor allem der Neuen Musik des 20. und 21. Jahrhunderts verschrieben hat fand am 29.5. im Rahmen der 30. Kölner Kino Nächte und in Kooperation mit dem Haus des Dokumentarfilms Stuttgart statt. Im Anschluss an die gut besuchte Vorführung im Odeon Kino in der Kölner Südstadt sprach Regisseur Thomas Schütte mit Moderator Ümit Uludağ über die Entstehung des Projektes als logische Fortsetzung seines Films „Frank Zappa – Eat that Question“ aus dem Jahr 2016, der mit der Zusammenarbeit von Zappa und dem Ensemble Modern endete. Die Komplikationen der Dreharbeiten durch die Covid-Pandemie, der Umgang mit der großen Zahl an Protagonist*innen, die Beteiligung von lebenden Komponist*innen wie Rebecca Saunders oder Heiner Goebbels, aber auch die Kameraarbeit und vor allem die komplexe Arbeit der Tonaufnahme waren Themen des Gesprächs und auch der anschließenden Fragen des Publikums, das von dem intimen Porträt, das mit Humor und Neugierde am Klang die Schwellenangst vor der Neuen Musik überwindet, sichtlich beeindruckt war.