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Rückblick „Ingeborg Bachmann – Jemand der einmal ich war“

Rückblick „Ingeborg Bachmann – Jemand der einmal ich war“

Am 22. Juni hatte die filmsociety in Kooperation mit dem Weltkino Filmverleih bei 32 Grad Aussentemperatur – im ausverkauften Weisshaus Kino Köln war es glücklicherweise etwas kühler – eine tolle Preview des Dokumentarfilms „Ingeborg Bachmann – Jemand der einmal ich war“ mit anschließendem Filmgespräch mit der Regisseurin Regina Schilling. Sie ist ein gern gesehener Gast im KunstSalon – zuletzt 2022 bei der Preview zu ihrem Film „Igor Levit – No Fear“ und 2024 bei unserem Werkstattgespräch „Rendezvous mit …“. Zur Preview ihres neuesten Films kamen spontan auch noch Produzent Thomas Kufus von Zero One Film und die Editorin Carina Mergens für das Gespräch mit auf die Bühne.

Mit unseren Gästen konnte filmsociety-Programmleiter Christian Meyer-Pröpstl  über die Recherchearbeit des weitgehend aus Archivmaterial kunstvoll montierten Films sprechen, über die inszenierten, stummen Spielszenen mit Schauspielerin Sandra Hüller sowie über die erstaunliche Aktualität von Bachmanns Denken über Geschlechter und Genderthemen. Spannend war auch zu erfahren, dass eigens eine App gebaut wurde, um Sandra Hüller Texte von Bachmann über Kopfhörer zuzuspielen, so dass diese intuitiv mit ihrer Körpersprache darauf reagieren konnte. Thema war nicht zuletzt auch die Bedeutung der Filmmusik von Anja Plaschg alias Soap & Skin, die nach Ruth Beckermanns „Die Geträumten“ abermals in ein Filmprojekt über Ingeborg Bachmann involviert war. 

Der Film über die bedeutende, in ihrer Widersprüchlichkeit sehr spannende und dabei erstaunlich aktuelle Schriftstellerin startet am Donnerstag, den 25.6. bundesweit im Kino!

Und jetzt gehen die filmsociety und der KunstSalon in die wohlverdiente Sommerpause. 

 

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