Fotokünstlerin Alex Grein (Fotografiepreis des KunstSalon 2019) hat den Luise-Straus-Preis des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) erhalten. Der mit 5000€ dotierte Preis würdigt hervorragende Leistungen in der Bildenden Kunst und ist mit einer Einzelausstellung verbunden: Diese ist derzeit im Max Ernst Museum zu sehen.
Alex Grein – ongoing
Ausstellung vom 22. Mai bis 5. Juli 2026
Mit ihren Arbeiten reflektiert Alex Grein fotografische Prozesse und hinterfragt etablierte Seh- und Handlungsweisen. Sie greift auf Fotografien, Archivmaterial und Found Footage aus digitalen Bildströmen zurück und überführt diese in materielle Zusammenhänge. Indem sie analoge und digitale Bildwelten verschränkt, macht sie sichtbar, wie bildgebende Medien unsere Wahrnehmung und unser Verständnis von Wirklichkeit prägen.
Alex Grein präsentiert eine Auswahl früherer und neuer Arbeiten, die ihre sich stetig entwickelnde künstlerische Praxis und wiederkehrende Fragestellungen sichtbar machen. Sie arrangiert Objekte auf Screens, die Fotografien oder virtuelle Reisen durch Google Earth zeigen und fotografiert oder filmt diese erneut. Dadurch entstehen irritierende Bildräume, in denen sich Größenverhältnisse verschieben und physikalische Gesetzmäßigkeiten außer Kraft gesetzt scheinen.
Alex Grein (*1983 Köln, lebt und arbeitet in Düsseldorf) studierte Fotografie an der Fachhochschule Düsseldorf sowie als Meisterschülerin bei Andreas Gursky an der Kunstakademie Düsseldorf. Nach ihrer Tätigkeit an der Kunsthochschule für Medien Köln ist sie seit 2022 Professorin für Fotografie an der Hochschule Mainz. Ihre Arbeiten wurden in Einzel- und Gruppenausstellungen u. a. im FOTOHOF Salzburg, der Paris Photo, und dem NRW Forum Düsseldorf präsentiert. Sie sind in privaten und öffentlichen Sammlungen vertreten.
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Achim Mohné: Schattenbilder & Technoimagination
in der Neuen Galerie Gladbeck:
in der Neuen Galerie Gladbeck:
Ausstellung vom 5. Juni – 2. August 2026
Achim Mohné (Villa Aurora-Stipendium des KunstSalon 2000) gehört zu den festen Größen der deutschen Medienkunst. Diese Einzelausstellung stellt erstmals die kameralose fotografische Bildproduktion des ausgebildeten Fotografen und Künstlers in den Fokus. Sie schlägt einen Bogen von frühen Arbeiten der 1990er-Jahre bis hin zu ästhetischen Bildkompositionen aus Performances mit Scannern. Viele der Werke, Fotokopien und Fotogramme, sind erstmals ausgestellt. Sie erscheinen wie fotografische Aufnahmen und befragen, wie elektronische und digitale Informationen in flächige Bildimaginationen umgewandelt werden. Der Begriff der Technoimagination stammt von dem Medienphilosophen Vilém Flusser (1920–1991), intellektueller Pate einiger Werkserien des Künstlers.
Einen zweiten Schwerpunkt bildet die Neuinterpretation des Märchens „Rotkäppchen“ (Der Wolf vom Königsforst und das Mädchen), die durch KI generiert und mit Filmbildern collagiert wurde. Es entstehen eine analoge und eine virtuelle Installation sowohl für den Innen- und Außenraum. Achim Mohné studierte Kommunikationsdesign und Fotografie an der Folkwang Universität der Künste, es folgte ein postgraduales Studium der Audiovisuellen Medien an der KHM Köln, bei Jürgen Klauke und Valie Export. Seit 2021 unterrichtet Achim Mohné Fotografie am Fachbereich Design der FH Dortmund, wo er 2023 zum Professor für Dokumentarische Fotografie und transmediales Publizieren berufen wurde.
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Thomas Klegin:
Das Projekt „Kunst findet Stadt“ ist ein groß angelegtes Kulturereignis in der Stadt Rheinbach, das die gesamte Innenstadt in eine offene Galerie verwandelt.
Es findet vom23. Mai bis zum 15. September 2026 statt und steht unter dem zentralen Leitmotiv „Demokratie“. Thomas Klegin (Villa Aurora-Stipendium des KunstSalon 1999) zeigt dort seine für diese Ausstellung konzipierte Objektinstallation ‚VORAUS_ZURÜCK‘.
Es findet vom23. Mai bis zum 15. September 2026 statt und steht unter dem zentralen Leitmotiv „Demokratie“. Thomas Klegin (Villa Aurora-Stipendium des KunstSalon 1999) zeigt dort seine für diese Ausstellung konzipierte Objektinstallation ‚VORAUS_ZURÜCK‘.
Vom 20. Juli bis zum 30. August 2026 werden Arbeiten von weiteren 17 Künstlerinnen und Künstler in den Schaufensterausstellungen des lokalen Einzelhandels gezeigt.
Ein begleitendes Programm mit Führungen und Aktionen soll den gesellschaftlichen Dialog fördern.
Ein begleitendes Programm mit Führungen und Aktionen soll den gesellschaftlichen Dialog fördern.
Abb.: Alex Grein, „Speicher“, Ausstellungsansicht Galerie Gisela Clement,
Foto: Mareike Tocha
Foto: Mareike Tocha