Sarah Kürten (Villa Aurora-Stipendium 2018) bespielt einen Public Screen am Johannes-Rau-Haus in Düsseldorf
Die für den Public Screen entwickelte Serie, THE FORTUNATE TO SURVIVE WERE FEW (it must be a new season or a bank holiday), führt Sarah Kürtens langjährige Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Bild, Sprache und Wahrnehmung fort. Ausgangspunkt ist ihr Gedicht, mit dem gleichnamigen Titel, das neoliberale Vorstellungen von Individualismus und unbegrenztem Wachstum einer Poetik der Relationalität und gegenseitigen Abhängigkeit gegenüberstellt.
Die Künstlerin arbeitet an der Schnittstelle von Bild, Text und Raum. In ihren Collagen, Skulpturen und Installationen untersucht sie die Wechselwirkungen von visuellen und sprachlichen Narrativen sowie deren Einfluss auf Erinnerung, Identität und gesellschaftliche Rollenbilder.
Noch zu sehen bis 6. Dezember 2026
täglich 5 – 22 Uhr, Kavalleriestraße 12, 40213 Düsseldorf
Weitere Informationen hier: PUBLIC SCREEN
Außerdem eröffnet die Gruppenausstellung „No Problem“ am 2.10. mit Beteiligung von Sarah Kürten im ZKY studio, Weisserstr. 147, 50999 Köln. Eröffnung: 18 Uhr, zu sehen nach Vereinbarung ab dem 03.10. unter info@josefzky.com.
Am 4.10., 13 Uhr: Book Launch und Lesung von Sarah Kürten (in englischer Sprache)
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Agnes Meyer-Brandis (Villa Aurora-Stipendium 2010) erhielt jüngst den S+T+ARTS Grand Prize / Prix Ars Electronica der Europäischen Kommission 2026 für ihr Langzeitprojekt „Office for Tree Migration“.
Das „Office for Tree Migration“ (OTM) ist ein langfristiges, interdisziplinäres Kunst- und Forschungsprojekt von Agnes Meyer-Brandis, das die Migration von Bäumen und Pflanzen in verschiedenen Klimazonen und entlang der Baumgrenzen untersucht: Wie sie nach Norden wandern, wie sie in den kalifornischen White Mountains bergauf klettern oder wie sie in die Moorgebiete vordringen.
Da der Klimawandel schneller voranschreitet, als sich Bäume auf natürliche Weise anpassen können, erforscht das OTM mögliche neue Methoden, die es Bäumen ermöglichen, schneller zu wandern und dem Klimawandel zu entkommen.
Mehr Infos zum Preis und zum Projekt finden Sie hier und hier.
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Dieses Jahr wurde Alex Grein (Fotografiepreis 2019 des KunstSalon) mit dem Luise-Straus-Preis 2024 vom Landesverband Rheinland (LVR) ausgezeichnet, verbunden mit einer Ausstellung im Max Ernst Museum Brühl.
Noch bis zum 24.10. ist die Ausstellung EXPOSURE der Fotokünstlerin in Bonn zu sehen:
In der Ausstellung Exposure, welche sich auf die Enthüllung und Offenlegung von Informationen sowie den fotografischen Terminus der Belichtung bezieht, thematisiert Alex Grein Wahrnehmungsstrategien. Zugleich bezieht sich der Titel auf das Ausgesetztsein von klimatischen Bedingungen sowie der technischen Auflösung und Zusammensetzung der fotografischen Prints mit Wasser. Mit neuen Arbeiten reflektiert die Künstlerin digitale Bildwirkungen und den damit begleitenden Informationszyklus, welche die Prozesse und Sehweisen unter den Folgen von Klima und zahlreichen Bildquellen kontextualiseren.
Darüber hinaus eröffnet Grein eine weitere Ausstellung im Kunstverein Ruhr, Essen:
IN SUSPENSION, 2.10. bis 20.12.2026
Eröffnung: Freitag 2.10 2026, 19 Uhr
Einführung: Peter Friese
Kunstverein Ruhr
Kopstadtplatz 12, 45127 Essen
Mehr Infos unter: https://www.kunstvereinruhr.de/
Foto: (c) Neue Fotografie