Beate Gütschow (*1970 in Mainz) studierte von 1993 bis 2000 an der Hochschule für bildende Künste Hamburg und 1998 an der Kunsthochschule Oslo. Sie lehrte als Gastprofessorin von 2009 bis 2010 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Seit 2011 ist sie Professorin an der Kunsthochschule für Medien Köln.
In ihrer Arbeit untersucht Beate Gütschow die Differenz zwischen fotografischer Repräsentation und Wirklichkeit. Sie beleuchtet außerdem, inwieweit die Wahrnehmung des Betrachters durch schon vorhandenes Bildwissen beeinflusst ist. Ihre Arbeiten gliedern sich in verschiedene Werkgruppen mit Titeln wie  „LS“ (Abkürzung für Landschaft), „S“ (Abkürzung für Stadt) oder „I“ (Abkürzung für Innenraum).

Beate Gütschow wurde unter anderem mit dem „ars viva Preis“ des Kulturkreises der Deutschen Wirtschaft (2006), dem Otto-Dix-Preis / IBM Kunstpreis Neue Medien, Gera (2001) und dem Kunstpreis der Stadt Nordhorn (2001) ausgezeichnet. 2001 war Beate Gütschow Stipendiatin in der Villa Aurora, Los Angeles.
Außerdem war Beate Gütschow eine der Protagonistinnen des Dokumentarfilms „In Berlin“ (2009) von Michael Ballhaus und Ciro Cappellari.

Beate Gütschow lebt und arbeitet in Köln und Berlin.