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LESEKREIS – DANIEL KEHLMANN: „LICHTSPIEL“

LESEKREIS – DANIEL KEHLMANN: „LICHTSPIEL“

Daniel Kehlmann erzählt in seinem neuen Roman „Lichtspiel“ von  Georg Wilhelm Pabst, der sich als Filmregisseur (u.a. hatte er Greta Garbo und Asta Nielsen entdeckt) den Nazis unterwarf.

Einer der Größten des Kinos, vielleicht der größte Regisseur seiner Epoche: Zur Machtergreifung dreht G.W. Pabst in Frankreich; vor den Gräueln des neuen Deutschlands flieht er nach Hollywood. Aber unter der blendenden Sonne Kaliforniens sieht der weltberühmte Regisseur mit einem Mal aus wie ein Zwerg. Nicht einmal Greta Garbo, die er unsterblich gemacht hat, kann ihm helfen. Und so findet Pabst sich, fast wie ohne eigenes Zutun, in seiner Heimat Österreich wieder, die nun Ostmark heißt. Die barbarische Natur des Regimes spürt die heimgekehrte Familie mit aller Deutlichkeit. Doch der Propagandaminister in Berlin will das Filmgenie haben, er kennt keinen Widerspruch, und er verspricht viel. Während Pabst noch glaubt, dass er dem Werben widerstehen, dass er sich keiner Diktatur als der der Kunst fügen wird, ist er schon den ersten Schritt in die rettungslose Verstrickung gegangen. Daniel Kehlmanns Roman über Kunst und Macht, Schönheit und Barbarei zeigt, was Literatur vermag: durch Erfindung die Wahrheit hervortreten zu lassen.

Wir laden explizit die Filmfreunde unter Ihnen ein,  vielleicht bringen Sie spezifische Perspektiven ein, die unsere Diskussion bereichern. Sie sind herzlich willkommen.

Wir sind dieses Mal zu Gast in der Galerie von Werner Klein und danken schon einmal vorab für die Einladung und für die Möglichkeit, gleichzeitig die aktuelle Ausstellung „Thomas Müller – Neue Zeichnungen“ zu entdecken.

Thomas Müller zählt zu den wichtigsten Zeichnern seiner Generation in Deutschland. Seit drei Jahrzehnten lotet er auf Papier die Grenzen zwischen Malerei und Zeichnung aus und überwindet sie mit immer neuen überraschenden Bildfindungen.

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