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»Metropol« von Eugen Ruge in der Inszenierung von Armin Petras

»Metropol« von Eugen Ruge in der Inszenierung von Armin Petras

Sowjetunion, Ende der 1930er-Jahre: Charlotte und ihrem Mann Wilhelm ist die Flucht aus Nazideutschland gelungen. Im Heimatland des Kommunismus wollen sie ein neues Leben beginnen und den Traum von einer gerechten Gesellschaft verwirklichen. Da beginnt der stalinistische Terror in Form von Schauprozessen gegen „Verräterinnen und Verräter“ um sich zu greifen. Mit großem Erschrecken realisiert Charlotte, dass auch einer ihrer Bekannten unter den Angeklagten ist. Trotz der fortschreitenden Isolation, der Angst und der offensichtlichen Widersprüche wollen Charlotte und die Menschen um sie herum an ihrem Glauben an den Kommunismus festhalten.

Als eine »Geschichte darüber, was Menschen zu glauben bereit, zu glauben im Stande sind« beschreibt der Autor Eugen Ruge seinen Roman „Metropol“. Darin widmet er sich seiner Familiengeschichte und beschreibt die Moskauer Jahre seiner Großmutter, die sie wie durch ein Wunder überlebte. Armin Petras hat den beklemmenden Tatsachenroman für die Bühne bearbeitet.

Die Dramaturgin Sibylle Dudek bietet vor der Vorstellung um 19.00 Uhr eine Einführung in das Stück und seine Inszenierung, es wird uns ein Glas Sekt angeboten und dann besuchen wir gemeinsam die Vorstellung um 20.00 Uhr.

Foto: Thomas Aurin

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